Medizinische Schwerpunkte

Nicht-invasive kardiopulmonale Funktionsdiagnostik

Nicht-invasive kardiopulmonale Funktionsdiagnostik

Die Abteilung für Kardiologie verfügt über eine Funktionsabteilung für nicht-invasive Diagnostik, in der alle üblichen Untersuchungsverfahren durchgeführt werden: Neben konventionellen Ruhe-Elektrokardiogrammen werden Langzeit-Elektrokardiogramme,  24-Stunden-Blutdruckmonitoring und Event Recorder durchgeführt. Als Belastungs-Untersuchungen werden konventionelle Belastungs-EKGs und Spiroergometrien durchgeführt. Im Besonderen sei erwähnt, dass standardmäßig eine 3D-Transösophageale-Echokardiographie seit Mitte 2015 eingesetzt wird. Ferner werden Kardialer Ultraschall-und Gefäßultraschall-Untersuchungen sowie Lungenfunktionsdiagnostik durchgeführt. Daneben erfolgen Kontrollen von konventionellen Herzschrittmachern sowie von Defibrillatoren und Dreikammer-Schrittmachern (Kardiale Resynchronisationstherapie).

Die Leistungsanforderung und -erfassung sowie die Befund-Dokumentation erfolgt elektronisch über das Krankenhaus-Informationssystem (KIS). Die Untersuchungsbefunde werden direkt in das KIS eingespielt und können in den abschließenden Arztbrief übernommen werden.

Internistische Intensivstation

Internistische Intensivstation

Auf der hochmodernen interdisziplinären Intensivstation wird Wert auf eine moderne und dem Patienten individuell angepasste Intensivmedizin gelegt. Ein ganzheitliches Pflegekonzept findet Anwendung. Die Kommunikation mit Patienten und Angehörigen besitzt einen hohen Stellenwert. Es erfolgt die Behandlung von schweren Herz-Kreislauferkrankungen (Herzinfarkt, Herzmuskelschwäche, etc.), verschiedenen Schockformen (Sepsis, kardiogener Schock, etc.), schweren Lungenerkrankungen (Pneumonie, COPD, akutes Asthma bronchiale, etc.), Vergiftungen und schweren Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

Weitere umfangreiche Informationen finden Sie hier.

 

 

Linksherzkatheterlabor

Linksherzkatheterlabor

Das Klinikum Wolfenbüttel verfügt über ein modernstes Herzkatheterlabor. In hellen, großzügigen Räumlichkeiten können dabei vor allem die Herzkranzgefäße von Patienten untersucht und therapiert werden. Aber auch weitere Prozeduren werden im Herzkatheterlabor vorgenommen. Zur Vor- und Nachbereitung steht ein lichtdurchfluteter Überwachungsraum bereit.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Herzschrittmacher

Herzschrittmacher

Auf die Herzschrittmacher-Therapie kann seit mehr als 20 Jahren zurückgesehen werden. Es werden jährlich ca. 200 Ein-, Zwei- und Drei-Kammer-Schrittmachersysteme implantiert.

Je nach Form der bradykarden Herzrhythmusstörung werden Ein- oder Zwei-Kammer-Schrittmacher-Systeme implantiert. Durch Verwendung frequenzadaptativer Systeme mit integriertem Sensor kann sowohl bei einem Einkammer- wie Zwei-Kammer-System eine ausreichende Frequenzsteigerung unter Belastung erreicht werden.

Bei fortgeschrittener Herzschwäche kann durch Implantation einer weiteren Sonde über die Herzvene ein Zwei-Kammer-Schrittmacher-System zu einem sogenannten Drei-Kammer-Schrittmacher-System erweitert werden. Die CRT („Cardiale Resynchronisations-Therapie“) wird in unserem Hause seit 2005 durchgeführt.

Durch Einsatz von implantierbaren automatischen Defibrillatoren (ICD) kann ein plötzlicher Herztod durch schnelle Arrhythmien wie Kammerflattern oder -flimmern vermieden werden. Ein überlebter Herzstillstand ist ebenso wie eine hochgradige Herzmuskelschwäche mit stark eingeschränkter Pumpfunktion Indikation für ein derartiges System. CRT- und ICD-Therapie können miteinander kombiniert werden. Auch ICDs werden in unserer Abteilung seit 2005 in zunehmender Anzahl implantiert.

 

Die Implantation der Schrittmacher-Systeme erfolgt in unserem Herzkatheterlabor.

In der Herzschrittmacher-Ambulanz werden Systeme von Biotronik, Medtronic, Abbott/St. Jude-Medical, Vitatron und Boston Scientific (Guidant) ausgemessen.

 

 

Schlaflabor

Schlaflabor

In den Räumlichkeiten unserer Klinik wird von der Lungenpraxis am Theater unter Leitung von Dr. Christoph Gronau ein Schlaflabor betrieben. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link.

Gefäßuntersuchungen

Gefäßuntersuchungen

Bei Verdacht auf Gefäßerkrankungen im Bereich der Arterien und Venen können wir eine weiterführende Diagnostik durchführen, um anschließend gegebenenfalls eine gezielte Therapie einzuleiten. Hierbei kommen überwiegend schmerzlose und ungefährliche Ultraschalluntersuchungen zum Einsatz.

Bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen im Verlauf der Bauch-, Becken- und Beinschlagadern (pAVK, „Schaufensterkrankheit“) können wir mittels moderner Ultraschallverfahren mögliche Verengungen und Verschlüsse lokalisieren und den Schweregrad der Erkrankung bestimmen, um dann eine entsprechende Behandlung zu veranlassen.

Ähnlich werden die Halsschlagadern, die das Gehirn mit Blut versorgen, untersucht, wenn der Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Gehirns besteht. In besonderen Fällen lassen sich auch die intracraniellen hirnversorgenden Arterien mit speziellen Ultraschallverfahren darstellen.

Im Bereich der Venen kommt die Ultraschalldiagnostik hauptsächlich zum Nachweis oder zum Ausschluss von akuten Thrombosen zum Einsatz.

Schlaganfalleinheit

Schlaganfalleinheit

Im Oktober 2015 wurde in den Räumlichkeiten der Intensivstation eine neue Schlaganfalleinheit eingerichtet, in der Patienten mit einem frischen Schlaganfall durch ein großes therapeutisches Team (Neurologen, Internisten, Schlaganfallpflegekräfte, Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten etc.) nach den derzeit gültigen Leitlinien die bestmögliche Behandlung erfahren.

Folgende spezielle diagnostische und therapeutische Verfahren werden angewendet:

  • Erweitertes Herz-Kreislaufmonitoring (inkl. Rechtsherzkatheter und PICCO®-Messung)
  • Temporäre Herzschrittmachertherapie (transkutan, transvenös) 
  • Mechanische Lungenersatzverfahren (ILA-ECMO) 
  • Invasive und nichtinvasive Beatmungsformen 
  • Diagnostische und therapeutische Bronchoskopie 
  • Punktions-Tracheostomien bei langzeitbeatmeten Patienten 
  • Kontinuierliche Nierenersatzverfahren (CVVH) 
  • Hypothermie (mittels Katheter-Verfahren) 
  • Diagnostische und therapeutische Punktionen verschiedener Organe

Weitere Informationen finden Sie hier.

Städtisches Klinikum Wolfenbüttel
Telefon: 05331 934-0
E-Mail: info@klinikum-wolfenbuettel.de
Telefax: 05331 934-444