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Sportverletzungen und Arthroskopie

Ein Großteil der sportmedizinischen Operationen an Gelenken ist heutzutage mit minimalinvasiven Verfahren möglich (Arthroskopie). Daher sind die arthroskopischen Behandlungstechniken an Kniegelenk, Schulter, Sprunggelenk und Ellenbogen ein besonderer Schwerpunkt.

 

 


Arthroskopie des Sprunggelenkes. Links normale Knorpleverhältnisse. Bild 2+3 zeigen ein lockeres Knorpelfragment bei Osteochondrosis dissecans. Bild 4 mit Knorpeldefekt nach Resektion des Fragmentes.

Vielfach durchgeführt werden Bandersatzoperationen am Kniegelenk, bei denen ein gerissenes vorderes- oder hinteres Kreuzband durch eine körpereigene Sehne ersetzt wird. Auch am Schultergelenk kommen nach einer Verrenkung (Luxation), einem Sehnenriss, oder einer Enge des Schulterdaches (Impingementsyndrom) arthroskopische Verfahren zum Einsatz.

Chronische Instabilitäten am oberen Sprunggelenk können infolge von Umknickverletzungen mit nicht stabil ausgeheiltem Kapsel-Band-Apparat entstehen. Bleibt eine stabilisierende krankengymnastische Beübung ohne Erfolg, so können bandplastische Operationen mit Rekonstruktion des Aussenbandapparates durchgeführt werden.

Die Knorpelzelltransplantation, die Knorpel-Knochentransplantation oder Korrekturen der Beinachsen zum Ersatz oder Erhalt von Knorpel sind jedoch auch heute nur als offene Operation möglich.

Die operative Korrektur der Beinachse erlebt Dank moderner Verfahren zur Stabilisierung des Knochens eine Renaissance. Bei einseitigem Kniegelenksverschleiß (Arthrose) kann die Implantation eines Kunstgelenkes (Endoprothese) durch eine Umstellungsosteotomie um etliche Jahre verzögert werden.

Unser Ziel ist stets eine möglichst frühe Rückkehr zur sportlichen und beruflichen Aktivität und die Wiedererlangung der vollen sportlichen Leistungsfähigkeit.

KTQ - KTQ-Reha - DIN ISO
Nahezu alle Einrichtungen im Sana-Verbund sind inzwischen zertifiziert.