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Schlaflabor

Seit über 1997 wird ein Schlaflabor am Städtischen Klinikum betrieben. Seit Oktober 1999 ist das Schlaflabor durch die DGSM (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin) akkreditiert. Das Schlaflabor ist zudem Bestandteil der Zertifizierung nach DIN ISO 9001 der Klinik für Innere Medizin.

Das Schlaflabor dient der Untersuchung von Schlafstörungen, die z. B. durch Atemwegsverlegungen („Obstruktive Schlaf-Apnoe“), zentrale Regularisationsstörungen der Atmung („Zentrale Schlafapnoe“) oder Muskelzuckungen der Beine („Restless Legs Syndrom“) bedingt sind und zu Konzentrationsstörungen und erheblicher Tagesmüdigkeit („Hypersomnie“) – u. a. den Sekundenschlaf – führen können.

Vor Durchführung einer Schlaflabor-Untersuchung sollte gemäß einer Stufenplandiagnostik zunächst eine ambulante Abklärung (Krankengeschichte, HNO-ärztliche Untersuchung). Zudem erfolgte eine Ableitung kardio-respiratorischer Parameter während einer häuslichen Schlafregistrierung (Sauerstoffsättigung im Blut, Atembewegungen im Brustkorb- und Bauchbereich sowie Atemfluss, Schnarchgeräusche, Körperlage, Beinbewegungen und Herzfrequenz).

Ergibt sich die Erfordernis einer Schlaflabor-Untersuchung, so kann in einer umfassenden Schlafanalyse („Polysomnographie – PSG“) auch die Schlaftiefe anhand von registrierten Hirnstrom- (EEG) und Augenbewegungs-Kurven (EOG) festgestellt werden. Stellt sich ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom heraus, kann eine nasale Überdruckbeatmung („nCPAP“) eingeleitet werden. In 2008 wurden insgesamt 645 Schlafanalysen durchgeführt.

KTQ - KTQ-Reha - DIN ISO
Nahezu alle Einrichtungen im Sana-Verbund sind inzwischen zertifiziert.