Internistische Intensivstation
Auf der 2009 fertig gestellten hochmodernen interdisziplinären Intensivstation mit nominell 9 internistischen Betten wird Wert auf eine moderne und dem Patienten individuell angepasste Intensivmedizin gelegt. Ein ganzheitliches Pflegekonzept findet Anwendung. Die Kommunikation mit Patienten und Angehörigen besitzt einen hohen Stellenwert. Es erfolgt die Behandlung von schweren Herz-Kreislauferkrankungen (Herzinfarkt, Herzmuskelschwäche, etc.), verschiedenen Schockformen (Sepsis, kardiogener Schock, etc.), schweren Lungenerkrankungen (Pneumonie, COPD, akutes Asthma bronchiale, etc.), Vergiftungen und schweren Erkrankungen des zentralen Nervensystems.
Folgende spezielle diagnostische und therapeutische Verfahren werden angewendet:
- Herz-Kreislaufmonitoring (inkl. Rechtsherzkatheter und PICCO®-Messung)
- Temporäre Herzschrittmachertherapie (transkutan, transvenös)
- Intraaortale Ballonpumpe (Kreislaufstabilisierung bei Pumpversagen)
- Invasive und nichtinvasive Beatmungsformen
- Diagnostische und therapeutische Bronchoskopie
- Punktions-Tracheostomien bei langzeitbeatmeten Patienten
- Kontinuierliche Nierenersatzverfahren (CVVH)
- Hypothermie (mittels Katheter-Verfahren)
Das Team der Intensivstation steht als Reanimationsteam für lebensbedrohliche Zwischenfälle im Krankenhaus in Bereitschaft. Eine zentrale Telemetrie für maximal 16 Patienten auf Normalstationen steht zur Verfügung. Im Jahr 2008 wurden ca. 1.100 Patienten auf der Internistischen Intensivstation behandelt.




