Die multimodale stationäre Schmerztherapie

 

Sehr geehrte Patientin,
sehr geehrter Patient,

wir begrüßen Sie auf Homepage des Klinikum Wolfenbüttel im Bereich der multimodalen Schmerztherapie! 

Das Konzept der multimodalen Schmerztherapie und Ihr Weg zu uns wird hier eingehend beschrieben.

Sie können hier erfahren, welche Möglichkeiten für Sie bei uns bestehen, Ihre Erkrankungen im Alltag in den Griff zu bekommen.

Als Patient oder Angehöriger finden Sie sicher auf den folgenden Seiten die Beantwortung der Fragen, die Sie zu uns geführt haben.

Weiterhin möchten wir uns als Team der multimodalen Schmerztherapie am Klinikum Wolfenbüttel vorstellen und das Behandlungsspektrum näher erläutern.

Chronische Schmerzen fühlen sich zwar auf körperlicher Ebene so ähnlich an wie akute Schmerzen (z.B. nach Verletzungen), sie stellen aber ein völlig anderes, viel komplexeres Krankheitsbild dar. Die Behandlung ist somit auch anders und komplexer. Die Diagnostik und Therapie und ist nicht durch einen Fachmann alleine durchführbar.

Die „multimodale“ Schmerztherapie ist eine Behandlungsart, die sich deutlich von anderen Therapieformen unterscheidet: Durch ein spezialisiertes Team aus Psychologin, Physiotherapeuten und Schmerzmediziner (Arzt) wird Ihre Erkrankung aus allen Blickwinkeln beleuchtet und Ihnen die entsprechenden Therapiemöglichkeiten vorgestellt. Dies geschieht koordiniert und in Absprache.

Während des stationären Aufenthaltes werden wir zusammen mit Ihnen Therapie-verfahren durchführen und Hilfe zur Selbsthilfe geben.

Ein bedeutendes Ziel ist, dass Sie selber erfahren, wie Sie Sich in Ihrem weiteren Leben eine verbesserte Lebensqualität mit weniger Schmerzen ermöglichen.

Natürlich kann der stationäre Aufenthalt bei uns nur Baustein in der Behandlung Ihrer chronischen Schmerzerkrankung sein. Vielleicht ist es eben der Anstoß, der Ihnen hilft, Ihre Schmerzen in den Griff zu bekommen. 

Ziele der multimodalen stationären Schmerztherapie

Ziele der multimodalen stationären Schmerztherapie

Eine komplette Schmerzfreiheit ist ein hohes Ziel. Dieses zu erreichen ist oft nicht möglich. Die Konzentration auf Ziele die möglich sind, ist für viele Patienten somit der Weg aus einem Leben, das Sie nicht wollen.

Sinnvolle Ziele sind z.B.:

  • Zufriedenheit mit reduzierten Schmerzen und dem Erlernen psychologischer Schmerzbewältigung
  • Die Akzeptanz der eigenen Erkrankung und der Konzentration auf Dinge, die Freude bringen
  • Eine verbesserte körperlich Kondition und Beweglichkeit als Basis eines besseren Wohlbefindens
  • Das (Wieder-)Erlernen und Aufrechterhalten von sozialen Kontakten und ein Beenden der gesellschaftlichen Isolation
  • Reduktion von Medikamenten
  • Vielleicht die Wiederaufnahme beruflicher Tätigkeit
  • Im Ganzen eine bessere Lebensqualität

Wir führen diese Therapie stationär durch. Hierdurch ermöglichen wir eine enge Kommunikation auf kurzen Wegen und können bei Problemen sofort handeln. Gerade bei weiteren Vorerkrankungen ist die Obhut des Krankenhauses mit ständiger ärztlicher Präsenz unverzichtbar.

Möchten Sie wissen, wie Sie zu uns kommen oder wünschen Sie einfach weitere Informationen, schauen Sie Sich einfach auf den nächsten Seiten um.

Das Wichtigste auf einen Blick

Das Wichtigste auf einen Blick

1. Aufnahmebedingungen:

Sie haben chronische Schmerzen oder ihr Hausarzt hält Sie für hochgradig gefährdet, ein chronisches Schmerzsyndrom zu bekommen. Sie haben Motivation zur aktiven Mitarbeit in allen Bereichen der multimodalen Schmerztherapie und die uneingeschränkte Bereitschaft an psychotherapeutischen und physiotherapeutischen Verfahren (auch Gruppenterminen) teilzunehmen! Sie werden eine körperlich und geistig sehr aktive Zeit hier verbringen.

Des Weiteren müssen 3 der offiziellen 5 Indikationen / Merkmale für Sie zutreffend sein:  

  1. manifeste/drohende Beeinträchtigung der Lebensqualität und/oder der Arbeitsfähigkeit  
  2. Fehlschlag einer vorherigen unimodalen Schmerztherapie (Physiotherapie, Ergotherapie, Medikamente, Infiltrationen u. Ä.) oder eines schmerzbedingten operativen Eingriffs oder einer    Entzugsbehandlung
  3. bestehende(r) Medikamentenabhängigkeit oder –fehlgebrauch
  4. schmerzunterhaltende psychische Begleiterkrankung  
  5. gravierende somatische Begleiterkrankung (Organinsuffizienzen, Zuckererkrankung, Lungenerkrankungen, Herzerkrankungen, massive Einschränkung der Mobilität, etc.)

Eine gewisse Mobilität und Sprachverständnis muss vorhanden sein.

2. Anmeldung zur multimodalen stationären Schmerztherapie in vier Schritten:

Schritt 1:

Die oben genannten Indikationen und Merkmale müssen vom niedergelassenen Kollegen / behandelnden Arzt bestätigt und uns als Anmeldung zu gesendet werden. Hierzu benutzen Sie bitte die Anmeldung / Indikationsliste.

Die Einweisung muss mit der Diagnose „chronisches Schmerzsyndrom“ mit dem Vermerk „stationäre multimodale Schmerztherapie bei unzureichenden Erfolg bisheriger unimodaler Schmerztherapien“ ausgestellt werden.

Beides bitte senden

per Post:
Städt. Klinikum Wolfenbüttel gGmbH
Klink für Anästhesie, operative Intensiv-, Notfall- u. Schmerzmedizin
Frau Bomeier
Alter Weg 80, 38302 Wolfenbüttel

oder

per Fax: 05331-934-3602  

Schritt 2:

Wir senden Ihnen den Deutschen Schmerzfragebogen zu. Diesen füllen Sie, zusammen mit der beigefügten Behandlungsvereinbarung, bitte eigenständig aus und senden beide wieder zu uns (Adresse siehe oben). Bisherige Befunde (in Kopie) schicken Sie gerne schon mit.

Schritt 3:

Sie werden von den Teammitgliedern aus den drei Fachbereichen (Psychologie, Arzt/Medizin, Physiotherapie) ca. 3 Stunden lang gründlich untersucht. Bitte bringen Sie zu diesem Termin Ihre bisherigen Untersuchungsbefunde in Kopie mit (wenn Sie sie uns noch nicht zugeschickt haben). Frühstücken Sie ausreichend und nehmen Sie sich eine "Kleinigkeit" für den Hunger zwischendurch mit.

Schritt 4: Stationäre Aufnahme 

  • Kommen Sie bitte am ausgemachten Aufnahmetag (montags) zur Aufnahme um 8.30 Uhr pünktlich in die 1. Etage in den Büffetraum der Station 1.2.
  • Sie erhalten Ihren persönlichen Behandlungsplan. Dieser wird mit Ihnen am gleichen oder am Folgetag persönlichen besprochen und die Behandlungsziele werden geklärt.
  • Es gibt Einzel- und Gruppentermine. Um eine effektive Behandlung gewährleisten zu können, ist die Teilnahme an diesen Terminen verpflichtend. Eine Entbindung der Teilnahme an vereinzelten Terminen kann nur durch den zuständigen Arzt erfolgen.

Persönliche Voraussetzungen zur multimodalen Schmerztherapie

Persönliche Voraussetzungen zur multimodalen Schmerztherapie

Ihre Motivation und Offenheit zu einer „aktiven“ Krankheitsbewältigung ist hierbei entscheidend. „Aktiv“ ist wörtlich zunehmen. Kontrollierte körperliche Bewegung und Betätigung ist zusammen mit einer psychologischen Krankheitsbewältigung die Grundlage dieser Therapie.

Selbstverständlich wird auch im Verlauf eine unterstützende Medikation optimiert. Medikamente sind aber selten die Lösung. Das wird Ihnen sicherlich auch bewusst sein. Und deshalb ist es ein Ziel die Medikation während des stationären Aufenthalts auf ein notwendiges Minimum zu beschränken und dauerhaft zu reduzieren.

Die körperliche Bewegung und die Verbesserung der körperlichen Kondition sind Grundbausteine für ein größeres Wohlbefinden. Das wird Ihnen schon nach kurzer Zeit auffallen. Im Gegenzug ist das Erlernen der eigenen Belastungsgrenzen ebenso wichtig.

Der soziale Kontakt zu Mitmenschen mit ähnlichen Problemen wird durch gemeinsame Gruppentherapien und gemeinsame Essenstermine gefördert. Hierbei ist es für alle Beteiligten außerordentlich wichtig, dass in diesen Gruppen nicht über Schmerzen und Belastungen geklagt wird. Legen Sie Ihren Fokus auf Themen, die Ihnen Freude machen!

Sie werden so die wenigste Zeit im Bett verbringen!

 

 

Ablauf: Vom Haus-(Fach-)arzt zur Aufnahme

Ablauf: Vom Haus-(Fach-)arzt zur Aufnahme

Sollte für Sie die multimodale Schmerztherapie in Frage kommen, muss ihr betreuender, niedergelassener Arzt (Hausarzt, Neurologe, Orthopäde, etc.) Sie mit einer von uns vorbereiteten 

Anmeldung / Indikationsliste

bei uns anmelden.

Darauf hin wird Ihnen ein ausführlicher Fragenbogen der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. zugesendet, den Sie bitte selbstständig ausgefüllt, zeitnah an uns zurücksenden. Dieser Fragenbogen ist sehr umfangreich und enthält Fragen, in deren Beantwortung Sie vielleicht nicht gleich den Sinn sehen. Bitte beantworten Sie dennoch alle Fragen wohlüberlegt und vollständig.

Hieraufhin wird geprüft, ob die Indikationen  von unserer Seite nachvollzogen werden können und ob Einwände oder „Kontraindikationen“ gegen die stationäre Behandlung bestehen. Wenn nicht, erfolgt die Einladung zum so genannten prästationären Assessment:

Sie werden ein Termin bekommen, an welchem Sie von Teammitgliedern aus den drei Fachbereichen (Psychologie, Arzt/Medizin, Physiotherapie) ca. 3 Stunden lang gründlich untersucht werden. Die Psychologin wird Ihnen viele Fragen stellen, um einen grundlegenden Einblick von Ihnen und Ihrem Umgang mit Ihren Erkrankungen zu bekommen. Hierdurch kann eine optimale psychologische und psychotherapeutische Betreuung stattfinden. Einiges wird Ihnen unbewusst sein und vieles können Sie selber besser lenken, wenn Sie wissen worauf es ankommt.

Darauf hin erfolgt die ausführliche ärztliche Befragung und im Anschluss eine gründliche internistische, neurologische und orthopädische/manualtherapeutische Untersuchung durch den Schmerztherapeuten. Dies wird ca. 90 min dauern.

Abschließend wird eine Kollegin oder Kollege aus der Physiotherapie eine Untersuchung durchführen.

Es ist notwendig, dass Sie spätestens jetzt alle Berichte und Diagnostikbefunde sowie Ihre aktuelle Medikamentenliste vorlegen! Diese Unterlagen bekommen Sie bei den niedergelassenen Kollegen, die Sie untersucht und behandelt haben. Bei Fragen wenden Sie sich bitte auch an Ihren Hausarzt.

Nach Beratung im Team wird Ihnen dann mitgeteilt, ob alle notwendigen Kriterien zu stationären multimodalen Schmerztherapie erfüllt sind.

Sollte dies nicht der Fall sein, werden wir das in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen oder ggf. mit dem einweisenden Arzt erörtern. Ansonsten folgt die stationäre Aufnahme an einem Montag in der Regel in den folgenden zwei bis vier Wochen. Der stationäre Behandlungszeitraum beträgt, je nach Schwere der Erkrankung und der begleitenden Indikationen, 12 bis 17 Tage.

Ablauf: Was passiert nach der Entlassung

Ablauf: Was passiert nach der Entlassung

Zur Entlassung bekommen Sie entweder den Entlassungsbrief oder einen Kurzentlassungsbrief. Mit diesem sollten Sie noch am Entlassungstag, spätestens am darauf folgenden Arbeitstag, bei Ihrem Hausarzt vorstellig werden. Von unserer Seite erfolgt in der Regel ein Telefonat mit dem Arzt, der Sie zu uns überwiesen hat. Ein ausführlicher schriftlicher Bericht folgt selbstverständlich, wenn dieser zur Entlassung noch nicht verfügbar ist. Die weitere Behandlung liegt dann in Händen des überweisenden Arztes und des Hausarztes. Sollte eine zusammen Arbeit zwischen Ihnen und Ihrem Arzt erschwert sein, vermitteln wir gerne.

In Planung ist ein Netzwerk von Kollegen im ambulanten Bereich, um eine optimale Betreuung auch nach dem stationären Aufenthalt zu ermöglichen.

Team und Behandlungsspektrum

Team und Behandlungsspektrum

Dieser Bereich befindet sich noch im Aufbau. Wir bitten um etwas Geduld.

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Welchen Umfang hat die prästationäre Untersuchung (Assessment) und wie läuft dies ab?

Diese Untersuchung erfolgt ca. 2 bis 4 Wochen vor dem stationären Aufnahmetermin und wird 3,5 bis 4 Stunden lang sein. Es ist NICHT notwendig, dass Sie „nüchtern“ zu uns kommen. Sie sollten normal frühstücken und sich ggf. auch eine kleine Zwischenmahlzeit einpacken. Das Assessment beginnt mit der administrativen, pflegerischen Aufnahme in der Zentralen Notaufnahme. Daraufhin folgen die Untersuchungen durch Mitglieder des Behandler-Teams. Die psychologische Aufnahmeuntersuchung dauert etwa 45 bis 60 Minuten, die ärztliche Aufnahme ungefähr 1,5 Stunden. Kollegen der Physiotherapie werden Sie ca. 30 Minuten körperlich untersuchen. Es wird Blut abgenommen und ein EKG geschrieben.

Welche Voraussetzungen muss ich als Patient mitbringen, um von der multimodalen Schmerztherapie zu profitieren?

Ihre Motivation in Ihrem Leben nachhaltig etwas zu verändern und die aktive Mitarbeit sind das A und O der Behandlung. Hierzu gehört auch das Verlassen der sogenannten „Komfortzone“. Dies kann bei jedem Patienten unterschiedlich sein und z. B. bei dem Einen ein Zulassen psychologischer Interventionen und Gespräche, bei dem Anderen sich nach langer Schonung körperlich zu betätigen.

Welche Voraussetzungen müssen generell gegeben sein, damit ich an der multimodalen Schmerztherapie teilnehmen kann?

Von den gesetzlichen Krankenkassen werden die Kosten nur getragen, wenn die „Indikationen“ zur stationären multimodalen Schmerztherapie einwandfrei gegeben sind. Sollten Sie Privatpatient sein, sollten Sie vorab schriftlich klären, ob die Kosten von Ihrer Krankenversicherung übernommen werden. Die offiziellen Aufnahmekriterien sind:  

  1. manifeste/drohende Beeinträchtigung der Lebensqualität und/oder der Arbeitsfähigkeit  
  2. Fehlschlag einer vorherigen unimodalen Schmerztherapie (Physiotherapie, Ergotherapie, Medikamente, Infiltrationen u. Ä.)  oder eines schmerzbedingten operativen Eingriffs oder einer Entzugsbehandlung  
  3. bestehende(r) Medikamentenabhängigkeit oder –fehlgebrauch  
  4. schmerzunterhaltende psychische Begleiterkrankung  
  5. gravierende somatische Begleiterkrankung  

Von diesen Kriterien müssen mindestens 3 zutreffen. Diese müssen bereits bei ihrer Anmeldung von ihrem Haus- oder Facharzt mit unserer

Anmeldung /Indikationsliste

schriftlich bestätigt werden. Unabdingbar ist aber selbstverständlich auch Ihre Motivation und Bereitschaft „aktiv“ mitzuwirken und auch für Therapiebausteine wie der Psychotherapie offen zu sein.

Muss ich zur Psychologin, auch wenn ich hierin keinen Bedarf sehe?

Es gibt Schmerzerkrankungen, die auf der Basis eines nicht behandelten, meist unbekannten psychischen Traumas oder einer depressiven Erkrankung entstanden sind. Dies kann Jahre zurückliegen. Auch Schmerzerkrankungen, die eindeutig durch einen körperlichen Schaden entstanden sind, haben über kurz oder lang Veränderungen im eigenen Verhalten zur Folge und können zu Depressivität, Vermeidungsverhalten oder sozialer Isolation führen. Auch dies kann Ihnen unbewusst sein. Es ist wichtig, dies zum Therapiebeginn zu klären. Nur so kann eine optimale Therapie gewährleistet werden. Zudem können für Sie solche Erkenntnisse zur Verbesserung Ihrer Lebensqualität nutzbar gemacht werden.

Somit dient die Psychologie nicht alleine Ursachen oder Krankheitszustände zu erkennen, sondern ebenso dazu, effektive Strategien zu entwickeln, die Ihnen bei der Bewältigung Ihrer Erkrankung zu helfen.

Also: Ja. Ihre Zusammenarbeit mit einer Psychologin ist notwendig und unabdingbar.

Wie soll ich Physiotherapie machen, wenn ich mich kaum bewegen kann?

Bewegung ist Leben. Das klingt wie eine Floskel, ist aber auch für eine langfristige Schmerzreduktion zutreffend. Die Lebensqualität und Vitalität werden nur in einem „aktiven“ Menschen wieder zunehmen. Für die multimodale Schmerztherapie ist somit eine gewisse Mobilität und körperliche Belastbarkeit wichtig. Ist dies nicht möglich, muss geklärt werden, ob das Konzept für Sie das richtige ist. Bei dieser Klärung helfen wir Ihnen gerne.

Kann ich am Wochenende nach Hause?

Diesem Wunsch kommen wir aus zwei Gründen nicht nach: Zunächst verlieren Sie hierbei schlicht und einfach Ihren Versicherungsschutz. Wichtiger ist aber der Grund, dass Sie hier zwei Tage haben, die Sie zur Regeneration und zum eigenständigen Üben der erlernten Strategien zur Schmerzbewältigung nutzen sollen.

Warum kann nicht abends nach Hause?

Könnten wir Sie abends nach Hause lassen, wäre dies keine stationäre sondern eine teilstationäre Therapie. Hierfür ist dieses Konzept nicht ausgelegt.

Warum soll ich nicht über Schmerzen klagen?

Das Fokussieren auf Schmerzen und Probleme bindet Ihre Aufmerksamkeit und sorgt dafür, dass Sie dort bleiben, wo Sie sind und nicht das erreichen, was Sie wollen! Schlimmer noch ist das Klagen über Schmerzen in einer Gruppe aus Schmerzpatienten. Hierbei sorgen Sie nicht nur dafür, dass Sie selber mit Ihrer Aufmerksamkeit gebunden sind, sondern auch ihre Gruppenmitglieder keine Chance haben, sich zu befreien. Schlimmer noch, Sie werden für Aggressionen Ihnen gegenüber sorgen. Ein angenehmes Klima und das Befassen mit freudebringenden Themen ist doch vielleicht viel schöner!?

Wie werde ich untergebracht?

Die Unterbringung erfolgt in einem Drei-Bett-Zimmer auf den Stationen 2.1 oder 1.1. Es besteht auch die Möglichkeit in einem Ein-Bett- oder Zwei-Bett-Zimmer auf der Station 1.2 unterzukommen. Hierfür fallen jedoch Kosten an, die durch Ihre „Private“ Krankenversicherung oder durch Sie selber übernommen werden müssen.

Wer bezahlt die Behandlung?

Die Behandlung wird in der Regel durch gesetzliche Krankenkassen getragen. Sollten Sie Privatpatient sein, klären Sie die Kostenübernahme bitte mit Ihrer Krankenkasse ab. Lassen Sie sich die Bestätigung bitte schriftlich geben.

Städtisches Klinikum Wolfenbüttel
Telefon: 05331 934-0
E-Mail: info@klinikum-wolfenbuettel.de
Telefax: 05331 934-444